Sachsen
hat eine lange Tradition als Wirtschaftsstandort. Schon früh entstand hier eine leistungsfähige Industrie. Heute gehört der Freistaat zu den dynamischsten Bundesländern und verfügt über die höchste Arbeitsplatzdichte in Ostdeutschland. Seit dem Jahr 2000 ist Sachsens Wirtschaft am stärksten unter allen deutschen Ländern gewachsen. Mit einer Investitionsquote von 20,0 % nimmt der Freistaat den 2. Platz ein unter allen Bundesländern. Sachsen ist ein international wettbewerbsfähiger Hochtechnologiestandort. Heute gibt es fünf Wirtschaftsräume mit drei urbanen Kernen als Motoren der Wirtschaft. Zwischen Dresden und Freiberg sind vor allem die Mikroelektronik und die Elektrotechnik beheimatet (»Silicon Saxony«). Mit Firmen wie AMD, Qimonda, Advanced Mask Technology Center, Siltronic und SolarWorld AG haben sich hier die Großen der Branche angesiedelt. Der Wirtschaftsraum Nordwestsachsen umfasst die Handelsmetropole Leipzig, die sich als Standort für Medien und Finanzdienstleistungen etabliert hat. Im mittelsächsischen Ballungsraum um Chemnitz und Zwickau ist traditionell der Maschinen- und Fahrzeugbau Sachsens konzentriert. Wichtigster Arbeitgeber im Freistaat ist der Tourismus. Einzigartige und qualitativ hochwertige Angebote locken von Jahr zu Jahr mehr Menschen nach Sachsen. 1000 Jahre Kulturgeschichte verbinden sich mit landschaftlicher Schönheit, hochkarätige Kunst und Kultur mit weltberühmtem Traditionshandwerk und modernen Manufakturen.